Einladung zur Gedenkveranstaltung für Gerhard Priesemann am 18.09.2026 in Schwerin

Von
Dr. Rolando Schadowski
Fotot der Familie Gerhard Priesemann

Familie Gerhard Priesemann, oben: die Eltern Anna und Gerhard Priesemann, unten die Kinder v.l.n.r.: Christoph (der Älteste), Helmut (der Jüngste), Susanne, Henning (der Zweitälteste)

Einladung von Memorial Deutschland und der Arno Esch-Stiftung zur Feierlichen Anbringung der sechzehnten Erinnerungstafel im Rahmen des Projekts „Die letzte Adresse“ in Deutschland  und der ersten Erinnerungstafel in Mecklenburg-Vorpommern 

für Gerhard Priesemann 

am 18.09.2026 um 14 Uhr in der Walther-Rathenau Str. 16 in 19055 Schwerin.

Gerhard Priesemann wurde 1911 geboren, war Planungsstatistikerwurde im August 1950 verhaftet und vom sowjetischen Militärtribunal  im Rahmen eines nichtrechtsstaatlichen Verfahrens 1951 zum Tode verurteilt, nach Moskau verbracht und erschossen. Am 20.07.1992 wurde er rehabilitiert: https://donskoje1950-1953.de/?p_id=615

Angelehnt an die „Stolpersteine“, die an die Opfer des Nationalsozialismus erinnern, beschäftigt sich die Stiftung „Die letzte Adresse“ mit der Herstellung und Anbringung von Gedenktafeln an den vormaligen Wohnhäusern von Menschen, die von 1918 bis 1991 im Rahmen politischer Verfolgung durch sowjetische Behörden auf nicht legitime Weise ihr Leben verloren. Inzwischen wurden bereits 1500 Tafeln in folgenden sieben Ländern angebracht: Russland, Ukraine, Moldau, Tschechien, Georgien, Frankreich und Deutschland.